Bester Klassensprecher Brandenburgs kommt aus der Gesamtschule Petershagen

Die Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst hat am 23. Juni 2020 die besten Klassensprecher des Jahres 2020 des Bundeslandes Brandenburg bei einer Festveranstaltung im Filmpark Babelsberg ausgezeichnet.

„Klassensprecherinnen und Klassensprecher stehen für die lebendige Demokratie an unseren Schulen ein, weil sie sich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen und sich für deren Interessen starkmachen. Sie vertreten als Mitglieder der Schülervertretung die Belange aller Schülerinnen und Schüler gegenüber der gesamten Schule und der Schulleitung.“, so die Bildungsministerin.

Bester Klassensprecher Brandenburgs 2020

Dieser Beschreibung entspricht der Schülersprecher Kevin Gumprecht (Klasse 11) unserer Gesamtschule Petershagen der FAWZ gGmbH aufs Wort. Deshalb wurde er als „Bester Klassensprecher Brandenburgs“ des Jahres 2020 geehrt.

Bester Klassensprecher Brandenburgs_Kevin Gumprecht mit Gewinner-Scheck_Juni 2020Dazu heißt es im Grußwort unserer stellvertretenden Schulleiterin, das auf der Auszeichnungsveranstaltung verlesen wurde:

„Schule ist ein Ort der Kommunikation, die oft geprägt ist von einer Moderation durch Lehrkräfte und getragen wird durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern. Dass ein Schüler moderiert, ist nicht unbedingt alltäglich, dass dieser Schüler bewusst Verantwortung übernimmt als Sprachrohr einer gesamten Schülerschaft ist die Ausnahme. Wir, die Gesamtschule Petershagen, dürfen uns über einen solchen Ausnahmeschüler freuen.

Unser Schülersprecher Kevin Gumprecht hat sich vor einem Jahr ganz bewusst in diese zentrale Position an unserer Schule wählen lassen. Mit Augenmaß, Gespür, dem Mut, Dinge an- und auszusprechen und der Fähigkeit, angemessene Wort zu wählen, um einen Austausch zu initiieren, hat Kevin mit seiner Schülersprecherkollegin Lilly Kokot den Schülerstimmen unserer Schule eine neue Qualität gegeben.

Kevins Arbeit ist geprägt von der intrinsischen Motivation, die Ehrenamtler brauchen, um gute Dinge zu erkennen und diese dann weiterzuentwickeln, aber auch Missstände aktiv anzugehen. Das ist das Credo, unter dem Kevin arbeitet: Bewährtes und Neues halten sich in seiner Arbeit die Waage. Dabei übt er konstruktive Kritik, die zum Nachdenken anregt, immer mit dem Ziel, das schulische Umfeld für alle, d.h. für Schüler, Lehrer und Eltern, interessanter und lebenswerter zu machen.

Unsere Gesamtschule Petershagen mit ihrer Schülerschaft und dem Lehrerkollegium und insbesondere ich als Vertreterin der Schulleitung, die mit den Schülersprechern arbeitet, sind stolz und glücklich mit einem Schülersprecher, wie du es bist, lieber Kevin, arbeiten zu dürfen. Bewahre dir deinen Tatendrang und deinen Optimismus, der dich vorwärtstreibt und unserer Schule hilft, immer noch ein Stückchen besser zu werden.

In diesem Sinne gratulieren wir dir ganz herzlich zu deiner Auszeichnung.“

Das Team der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Petershagen
der FAWZ gGmbH

Über Kevins Auszeichnung wurde auch in der Presse berichtet:

Weitere Informationen zur Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Petershagen finden Sie unter www.gesamtschulepetershagen.de.

Last-Minute-Ausbildungsplätze

Werde jetzt Sozialassistent/-in!

Erzieher, Sozialpädagoge, Pfleger und Heilerziehungspfleger: Das sind Berufe, die die meisten kennen. Aber ein Sozialassistent? Was ist das denn? Und was macht man als Sozialassistent eigentlich?

Der ideale Einstieg in soziale Berufe

Was viele nicht wissen: Für viele der vorangegangenen Berufe ist der Sozialassistent die Basis, die Grundausbildung. Damit ist er das heimliche Allround-Talent. Die zweijährige Ausbildung ist der ideale Einstieg in soziale Berufe.

Berufliche Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH_Last-Minute-Ausbildungsplätze_Jetzt Sozialassistent werdenUnd was macht ein Sozialassistent?

Ein Sozialassistent hat ein vielfältiges Aufgabengebiet. Er unterstützt bei hauswirtschaftlichen Arbeiten, bei der Betreuung pflegebedürftiger Menschen sowie bei der Erziehung von Kindern. Er regt Kinder zu sinnvollen Aktivitäten an oder betreut sie bei den Hausaufgaben. Auch die Pflege kranker und bettlägeriger Menschen jeden Alters gehört dazu. Als guter Zuhörer und Gesprächspartner beschäftigt sich der Sozialassistent genauso gern mit älteren wie mit jüngeren Menschen.

Welchen Abschluss braucht man als Sozialassistent?

Um die Ausbildung zu beginnen, benötigt man mindestens die erweiterte Berufsbildungsreife. Neben dem Abschluss sollte man sich für die Arbeit im sozialen Bereich interessieren und ein Herz für hilfebedürftige Menschen mitbringen. Als Sozialassistent sollte man verantwortungsbewusst, einfühlsam, respektvoll und gelassen sein. Denn in diesem Beruf zählt vor allem Eines: soziales Engagement.

Ausbildungsinhalte Sozialassistent

Die Kernpunkte der zweijährigen Ausbildung sind die Heilerziehungspflege sowie die Sozialpädagogik. In berufsbezogenen Lernfeldern erlernt man den richtigen Umgang mit pflegebedürftigen Kindern und Älteren. Man lernt:

  • Lern- und Arbeitstechniken kennen und anzuwenden
  • Beziehungen zwischen Einzelpersonen und Gruppen zu entwickeln
  • Kommunikationsprozesse zu gestalten
  • bei Pflege- und Betreuungsprozessen zu assistieren
  • Grundlagen hauswirtschaftlicher Kompetenzen sowie
  • Grundlagen musisch-kreativer Prozesse anzuwenden.

Praktikum und Praxis

In mehreren Praktika von 20 Wochen (insgesamt 800 Stunden) gibt es Einblicke in verschiedene Bereiche der sozialen Dienste:

  • im 1. Ausbildungsjahr: Kindertagesstätten und/oder Hort
  • im 2. Ausbildungsjahr: Heilerziehungspflege (z. B. in der Altenpflege oder in Einrichtungen für körperlich und geistig Behinderte).

Aufgrund der Erfahrungen in den Praktika entscheidet sich der Sozialassistent später für eine passende Spezialisierung, z. B. mit der Ausbildung zum Erzieher.

Abschluss
Nach erfolgreicher zweijähriger Ausbildung erhält man den Abschluss „Staatlich geprüfte/-r Sozialassistent/-in“. Wer seine Ausbildung mit einem entsprechend guten Notendurchschnitt von 3,0 oder besser absolviert, bekommt automatisch den nächsthöheren Schulabschluss, die Fachoberschulreife.

Berufsleben als Sozialassistent

Der Bedarf an Sozialkräften wächst weiter. Damit bieten sich beste Möglichkeiten für ein interessantes und vielfältiges Berufsleben. Z. B. in Tagespflegestätten oder der Behinderten-Betreuung, in Kinderpflege-Einrichtungen oder im Hort, in Rehabilitations-Einrichtungen genauso wie in der Heilerziehungspflege.

Besonders beliebt ist nach der Ausbildung jedoch die anschließende Ausbildung zum Erzieher. Diese wird ebenso an unserer Beruflichen Schule Paula Fürst angeboten.

Die Ausbildung zum Sozialassistenten in Fakten

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre
  • optimale Bedingungen zum Lernen durch neues Gebäude mit vielen hellen Räumen und Möglichkeiten
  • berufsorientierte Ausstattung (großes Pflegekabinett mit mehreren Übungspuppen)
  • qualifizierte, engagierte und freundliche Lehrkräfte
  • hoher Praxisanteil (20 Wochen = 800 Stunden Praktikumszeit)
  • Abschluss Fachoberschulreife automatisch bei Erreichen eines Notendurchschnitt von mindestens 3,0
  • Weiterqualifizierung zum Erzieher direkt im Anschluss möglich
  • sehr gute Verkehrsanbindung (nur wenige Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt)
  • Parkplatz direkt vor der Schultür

Last-Minute-Ausbildungsplatz sichern!

Wenn Du für das kommende Ausbildungsjahr noch keinen Ausbildungsplatz hast, dann bewirb Dich jetzt für die Ausbildung zum Sozialassistenten. Sichere Dir jetzt noch last minute Deinen Ausbildungsplatz! Am 10. August 2020 starte Deine neue Ausbildung!

Weitere Informationen zur Ausbildung zum Sozialassistenten bekommst Du hier bzw. telefonisch unter 03361 735829.

Das Team der Beruflichen Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH

Weitere Informationen zur Beruflichen Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH unter www.ausbildung-fuerstenwalde.de.

Aktuelle Informationen zur Corona-Krise

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

laut einer Pressemitteilung vom 15. April 2020 liegen uns folgende aktuelle Informationen zugrunde:

  • Alles Kitas bleiben vorerst bis zum 3. Mai 2020 geschlossen.
  • Die Abitur-Prüfungen bleiben bestehen.
  • Die Schulen werden wieder geöffnet:
    Ab dem 27. April 2020 für die 10. Klassen.
    Ab dem 4. Mai 2020 für die 6. Klassen, die 9. Klassen sowie die 12. Klassen.
    Ebenso die berufsbegleitenden Schulen.

Konkrete Regeln für das Fortsetzen des Unterrichts in den Schulen (Abstandsregelungen, Hygienemaßnahmen etc.) werden noch von oberster Instanz erarbeitet.

Leider können wir Ihnen derzeit noch keine genaueren Informationen liefern. Gedulden Sie sich bitte. Wir informieren Sie, sobald wir Details zum weiteren Verlauf wissen.

Ergänzung vom 21. April 2020
gemäß des Informationsschreibens des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) vom 17. April 2020

Hierin heißt es:

„Vor der Öffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen ist ein Vorlauf notwendig, damit vor Ort die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen […] werden können.

Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen nach entsprechenden Vorbereitungen wieder stattfinden können.

Ab dem 4. Mai 2020 können prioritär auch die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen, und die letzte Klasse der Grundschule beschult werden.

Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schulmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann. […] Jede Schule braucht einen Hygieneplan. Die Schulträger sind aufgerufen, die hygienischen Voraussetzungen vor Ort zu schaffen und dauerhaft sicherzustellen.“

Folgende konkrete Informationsgrundlage liegt für alle Schulen vor:

  1. Ab 20. April 2020 werden die Prüfungen für das schriftliche Abitur zu den bekannten Terminen durchgeführt.
  2. Ab 20. April 2020 setzt die Notbetreuung in den Schulen […] wieder ein.
  3. Ab 20. April 2020 unterstützen die Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler wieder beim häuslichen Lernen durch geeignete Lernangebote, wie dies ohne persönlichem Kontakt mit den an der Schule jeweils verfügbaren informationstechnischen Mitteln möglich ist.
  4. Bis 26. April 2020 bleibt die Durchführung von Unterricht an den Schulen untersagt. 
  5. Ab dem 27. April 2020 ist vorgesehen, dass die Abschlussklassen, die in diesem Jahr den Mittleren Abschluss (Fachoberschulreife) oder die Erweiterte Berufsbildungsreife machen, wieder unterrichtet werden.
    Das betrifft Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien sowie der Förderschule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen.
  6. Ab dem 27. April 2020 ist vorgesehen, in den Oberstufenzentren den Unterricht für die Fachoberschulreife (FOS), 2. Jahrgang, in den Prüfungsfächern, Prüfungen Fachschule Sozialwesen (Erzieher), Prüfungen Berufsfachschule Soziales (Sozialassistenten) […] Unterricht in der Berufsschule 3. Lehrjahr (Prüfungsvorbereitung) abzusichern.  Das bedeutet, dass mit Ausnahme der Prüfungsvorbereitung in der Berufsschule kein Unterricht, sondern nur Prüfungen durchgeführt werden.
  7. Ab dem 4. Mai 2020 ist vorgesehen, dass die Klassen, deren Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr einen Abschluss anstreben, wieder unterrichtet werden. Das betrifft:
    a. die Jahrgangsstufe 9 an den Oberschulen, Gymnasien und Gesamtschulen,
    b. die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 an den Gymnasien und
    c. die Jahrgangsstufe 12 an den Gesamtschulen und den beruflichen Gymnasien,
        die sich im 1. Schuljahr der Qualifikationsphase für das Abitur befinden.

         An den Grundschulen ist vorgesehen, die Jahrgangsstufe 6 wieder zu unterrichten.

     8. Ab dem 11. Mai 2020 ist vorgesehen, die Jahrgangsstufe 5 an den Grundschulen    
         wieder zu unterrichten.“

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern für das Gelingen
Ihrer Abschluss- und Abiturprüfungen alles Gute!

Und das Wichtigste: Bleibt und bleiben Sie gesund!

Das Team der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum gGmbH

2 ½ Wochen im Homeschooling

Erfahrungsberichte aus den FAWZ-Schulen

2 ½ Wochen des Homeschoolings – und seitdem alle Schulen landesweit geschlossen wurden – liegen nun hinter uns. Zeit für einen ersten Blick hinter die Kulissen. Was lief quasi nach Lehrbuch – angesichts dieser noch nie da gewesenen Situation? Vor welche Probleme wurde man gestellt? Und was lernen wir daraus für die Zukunft? Unsere Schulen erzählen …

Montessori Grundschule Hangelsberg

Bereits am Freitag, den 13. März, haben die Kollegen in einer Hau-Ruck-Aktion sinnvolles Material für unsere Schülerinnen und Schüler zusammengetragen, damit die Kinder schon zum Wochenende Aufgaben fürs Homeschooling mitnehmen konnten. Viele Eltern ließen ihre Kinder bereits am Montag und Dienstag, die Tage vor der offiziellen Schulschließung, lieber zuhause und waren dankbar für die schon mitgebrachten Aufgaben.

In der Cloud der FAWZ haben wir weiteres Lernmaterial eingestellt. Die Cloud, das Hausaufgaben-Portal, ist ein wichtiges Mittel für die Materialübergabe an unsere Schülerinnen und Schüler geworden. Das meiste Kommunikation läuft jedoch per E-Mail ab. Alle Kollegen sitzen täglich an den Computern und lesen und beantworten E-Mails von Schülern oder Eltern.

In unserem Schulgebäude ist nach wie vor täglich reger Betrieb. Viele Kollegen arbeiten in Absprache auch in der Schule, wobei wir immer auf den nötigen Abstand von mindestens 1,50 m achten. Wir merken, wie intensiv alle Kollegen sich Gedanken machen, wie die Begleitung ihrer Schülerinnen und Schüler aus der Ferne organisiert und stets verbessert werden kann.

Auch unsere Erzieher erarbeiten Angebote und nutzen dafür die Hausaufgaben-Cloud.

Unsere drei Sonderpädagoginnen tauschen ihre Erfahrungen teils telefonisch aus. Sie telefonieren mit allen Kindern mit Bedarfen und unterstützen so die Familien, indem sie beratend und zuhörend zur Seite stehen.

Aus den persönlichen Kontakten zu den Familien merken wir immer wieder, dass die Arbeit an schulischen Aufgaben mit unseren Grundschülern eine enorme Herausforderung ist. Nicht nur für uns, sondern auch für die Eltern. Viele Kinder brauchen noch Unterstützung, klare Strukturen und in vielen Fällen jemanden, der sie unterstützt und Aufgaben erklärt. Dadurch sind die Eltern jetzt noch gefragter als vorher. Und das ist nicht immer einfach.

Unsere ersten Erfahrungen mit dem Homeschooling haben wir eher ungewollt gemacht. Dafür haben wir es sicherlich ganz gut gemeistert. Nun wollen wir alles Stück um Stück verbessern und dranbleiben, weil das digitale Lernen auch Bestandteil des zukünftigen Schullebens sein soll. Da haben wir noch einiges zu tun. Aber wir haben angefangen und werden weiter daran arbeiten.

Montessori Oberschule Hangelsberg

Ein Überblick über das Stoffpensum haben wir unseren Schülerinnen und Schülern in der Cloud zur Verfügung gestellt. Diese ist insgesamt einfach zu bedienen. Gleichzeitig haben wir aber auch Material per Post versendet. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten lief es in der 3. Woche recht reibungslos.

Die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern per E-Mail wurde gut angenommen. Auch das Versenden und der Rücklauf der Aufgaben verliefen gut. Unsere Lehrkräfte standen auch nach der Kernarbeitszeit für Fragen zur Verfügung. Wir merken aber, dass der persönliche Kontakt fehlt. Soziales Leben kann eben nicht nur im digitalen Raum stattfinden. Die Umsetzung methodisch-didaktischen Prinzipien in Kombination mit dem Homeschooling ist für uns alle Neuland. An der Verbesserung dieser Rahmenbedingungen wollen wir weiter arbeiten.

Unsere Schülerinnen und Schüler sind durch unsere Lernbüros schon eine höheres Maß an Selbstständigkeit gewohnt, was sich jetzt teilweise bemerkbar macht. Die Selbstständigkeit einiger ist stärker geworden. Natürlich gibt es aber auch die Leistungsschwächeren, die mit den Aufgaben schneller überfordert und dann eher demotiviert sind. Aber genau für diese sind wir dann umso mehr da.

Wir haben mit unserer eigenen zentralen Cloud erste Erfahrungen gemacht. Zukünftig werden wir sicherlich neben eigenen auch externe Möglichkeiten von anderen Anbietern nutzen, um das digitale Lernen und das Homeschooling weiter voranzubringen. Der Digitalpakt wird uns dabei helfen, die technischen Möglichkeiten zu verbessern, digitale Voraussetzungen zu schaffen und wesentliche Kompetenzen zu erweitern. Wir müssen also weiterhin aktiv an der Digitalisierung arbeiten.

Auch sind uns die unterschiedlichen technischen Voraussetzungen in den Elternhäusern aufgefallen. Hier steht die Frage im Raum: Wie kann man zu Standards in den Elternhäusern kommen?

Die drei Wochen haben uns gezeigt, dass nur die ausschließliche Versorgung mit Aufgaben und Materialien nicht der richtige Weg ist. Die Vielfalt ist entscheidend. Die Mischung aus dem Lernort Schule, sozialen Kontakten, dem digitalen Lernen sowie auch dem Homeschooling machen diese Vielfalt erst aus.

Montessori Grundschule Königs Wusterhausen

Auch hier wurde bereits am Freitag das Material an unsere Grundschülerinnen und -schüler übergeben. Dies haben unsere Eltern und die Kinder gut aufgenommen. Ab Mittwoch ging dann das Homeschoooling los und unsere Schülerinnen und Schüler haben begonnen, mit ihren Materialpaketen zu arbeiten.
Mit dem 1. Tag des Homeschoolings fand dann auch unsere letzte Teamsitzung statt.

Unser Hauptarbeitsmittel ist das Hausaufgaben-Portal, eine von unserem Schulträger zur Verfügung gestellte Cloud, die alle Schulen der FAWZ gGmbH nutzen.
Die Kommunikation mit dem Träger dies bzgl. lief sehr gut.  Der Umgang mit dem Hausaufgaben-Portal ist einfach und eindeutig. Wir arbeiten hauptsächlich damit.

Das jetzt alles etwas schwieriger ist als sonst, war zu erwarten. Die echte 1:1-Kommunikation mit unseren Schülerinnen und Schülern fehlt.

Mit der neuen Situation stehen nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler vor neuen Herausforderungen, sondern auch wir. So standen plötzlich Themen im Mittelpunkt, die vorher selbstverständlich waren. Beispielsweise gestalteten sich Absprachen im Team mit Beginn des Homeoffice als schwierig. Wir mussten neue Kommunikationswege finden. Auch standen wir vor der Frage, was mit den Schülerinnen und Schülern von Kolleginnen passiert, die krank sind.

Wir werden noch eine Menge dazu lernen in dieser Zeit.

Was wir zukünftig verbessern sollten? Weiterhin die digitale Kommunikation für Situationen wie diese ausbauen.

Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Königs Wusterhausen

An unserer Gesamtschule Königs Wusterhausen begann mit Tag 1 der Schulschließung der vollständige digitale Unterricht!

Das Homeschooling war auch für uns schulisches Neuland, dennoch waren wir bestens gerüstet: Alle Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal verfügen über digitale Endgeräte in Form von Notebooks, die sie mit nach Hause nehmen können. Auch die notwendigen Grundkenntnisse zur Bedienung und Bewegung im digitalen Raum sind vorhanden. Bereits seit Längerem fließt der Umgang mit den Rechnern in die tägliche Unterrichtspraxis ein. Viele Möglichkeiten wurden bereits gemeinsam erprobt. Dies schafft in der aktuellen Situation nun die notwendige Sicherheit.  

Wir haben den Anspruch unsere Schülerinnen und Schüler nach allen Kräften umfassend weiter zu unterrichten. Unser Team hatte sich beraten wie der digitale Unterricht bestmöglich realisiert werden kann. Es wurden Ideen gesammelt, Internetangebote vorgestellt und Detaillösungen besprochen. Fest steht: Bei dieser digitalen Form des Unterrichtens bekommen die Lernenden jede Menge Verantwortung für ihr eigenes Lernen übertragen.
Wir haben jedoch, und darin sind wir uns alle einig, volles Vertrauen in unsere Schülerinnen und Schüler.

Als die Entscheidung zur Schulschließung näher rückte, hat unser Schulträger, die FAWZ gGmbH, sehr schnell reagiert. Die Systemadministratoren haben ein Hausaufgaben-Portal auf der Webseite des Trägers bereitgestellt. Auf dieser Plattform sind alle Arbeitsmaterialien, Aufträge sowie wichtige Informationen und Hinweise für unsere Schülerinnen und Schüler hinterlegt. Das Hausaufgaben-Portal sichert damit das Homeschooling.

Zusätzlich zu den, durch die Lehrkräfte gestellten, Materialien hat sich unser Träger dazu entschieden, den Lehrkräften und allen Lernenden kostenfrei den Zugang zu einer digitalen Medienplattform zu ermöglichen. Hier warten Lehrfilme mit Begleitmaterialien zu allen Fächern und vielen Themen.

Unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten grundsätzlich entsprechend ihres Stundenplans. Damit sie den Überblick behalten, führen sie eigenständig ein Lerntagebuch. Das Besondere ist, dass die Jugendlichen, anders als im normalen Schulbetrieb, auch einmal vom gewohnten Ablauf abweichen und die Reihenfolge ihrer Aufträge individuell wählen können. Auch die Zeit teilen sie sich innerhalb der Woche frei ein. Damit erhalten sie einen Einblick darin, was es heißt, im „Homeoffice“ zu arbeiten. Das Homeschooling ist für die Jugendlichen damit wie eine Art Eigenständigkeit auf Probe.

Wie sie auch ihren Lernweg zuhause gestalten: Unsere Lehrkräfte sowie der schuleigene Systemadministrator stehen ihnen unterstützend zur Seite. Sie sind täglich per E-Mail über die dienstlichen E-Mail-Adressen für unsere Schülerinnen und Schüler sowie Eltern erreichbar. Gegebenenfalls lässt sich so auch ein Telefonat vereinbaren. Sicherheit gibt auch, dass unsere Gesamtschule auch weiterhin täglich durch pädagogisches Personal besetzt sein wird.

Unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen erhalten eine individuelle Betreuung durch unsere Sonderpädagogin, Frau Gaenge. Sie unterstützt in dieser schwierigen Zeit nach Kräften, auch telefonisch.

Wie lang die aktuelle Lage auch anhalten wird: Wir sind zuversichtlich, unsere Schülerinnen und Schüler weiterhin auf einem hohen Niveau schulisch zu betreuen.

Oberschule Briesen

Das Lernen „auf Distanz“ ist den Umständen entsprechend gut bis sehr gut angelaufen.

Unsere Fachlehrer haben ein umfangreiches Aufgabenpaket für die verschiedenen Unterrichtsfächer zusammengestellt und es unseren Schülerinnen und Schülern bereits an ihrem letzten Schultag mitgegeben. Seitdem erfolgt die Weitergabe von neuen Aufgaben zentral über die Klassenleiter.

Das Prinzip ist einfach: Die Fachlehrer senden dem Klassenleiter zum Wochenende die Aufgaben und Arbeitsblattdateien für die kommende Woche zu. Der Klassenleiter sendet diese den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern seiner Klasse am Wochenende per E-Mail weiter. Auch können Eltern und Schüler hier Rückmeldung über das Gelingen bzw. die Probleme der zurückliegenden Homeschooling-Woche geben.

Zur Kommunikation haben alle Schülerinnen und  Schüler eine Übersicht mit den E-Mail-Adressen unserer Lehrkräfte erhalten. Jeweils zum Freitagnachmittag müssen sie ihrem Klassenleiter das „Lerntagebuch“ der aktuellen Woche per E-Mail zusenden.

Damit die Schülerinnen und Schüler nicht den Überblick über zu bearbeitende Aufgaben, Rückgabetermine etc. verlieren, können sie auch im Hausaufgaben-Portal auf der FAWZ-Website die Aufgabenblätter der einzelnen Fächer einsehen.

Unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten zum größten Teil verantwortungsbewusst, zuverlässig und sorgfältig und senden ihre Aufgabenlösungen pünktlich an die Fachlehrer. Natürlich stehen wir mit den Jugendlichen in engem Kontakt, geben Rückmeldungen zu ihren Lösungen, erinnern an versäumte Rückgabetermine, beantworten Fragen zu den Aufgabenstellungen und ermutigen die Schülerinnen und Schüler in dieser ungewöhnlichen, bedrückenden Zeit.  Ob über E-Mail, Telefon, Kurznachrichten, Chats oder Cloud – Alle digitalen Kommunikationswege werden genutzt und funktionieren immer besser und effektiver.

In vielen Familien wurde sehr fleißig und sorgfältig gearbeitet, wobei die meisten Schülerinnen und Schüler große Unterstützung durch ihre Eltern erfahren haben. Eltern sind gerade jetzt oft ein großer Motivationsfaktor, indem sie ihre Kinder zu kontinuierlicher Arbeit anhalten und sie dabei unterstützen.

Mit vielen Eltern stehen wir in Kontakt. Ihr positives oder konstruktives Feedback ist ganz besonders hilfreich. Denn das Umstellen des Lernprozesses von Präsenzunterricht auf Homeschooling ist auch für uns Neuland und wirklich niemand war auf eine solche Situation vorbereitet.

Dabei ist auch aufgefallen, dass die häuslichen Voraussetzungen für das Homeschooling nicht einheitlich sind. Hier mussten wir kurzfristig eine Lösung finden. Inzwischen haben wir eine Alternative gefunden, die für alle Beteiligten machbar und zumutbar ist.
Über die unterschiedliche Ausstattung sollte man sich vor allem in Hinblick auf die Zukunft Gedanken machen. Es sollte angestrebt werden, dieses Problem grundlegend zu lösen oder zukünftiges Homeschoooling anders zu gestalten.

Um solche Probleme zu umgehen, haben vorsorglich alle Schülerinnen und Schüler an den letzten regulären Schultagen ihre Unterrichtsmaterialien, Schulbücher und Arbeitshefte mit nach Hause genommen. In vielen Unterrichtsfächern konnten somit Aufgaben gestellt werden, die mithilfe der regulären Schulmaterialien bearbeitet werden konnten, ohne dass jemand eine Datei herunterladen und bearbeiten musste.

Eltern wurden aber nicht nur vor das Problem der technischen Ausstattung gestellt, sondern auch vor das einer intensiveren Betreuung zuhause. Natürlich unterstützen Eltern ihre Kinder bei schulischen Aufgaben, aber diese Unterstützung war nun mehr gefordert als je zuvor. Zweifelsohne war dies für alle eine neue und ganz und gar nicht einfache Situation. Unsere Eltern waren in dieser Zeit vor eine ebenso große Herausforderung gestellt, wie auch wir. Wenn nicht sogar vor eine noch größere.
Das Homeschooling ist jetzt sehr wichtig, damit später, wenn alles wieder in geordneten Bahnen verläuft, jeder den Anschluss findet und wir niemanden „verlieren“ …
Unsere Eltern haben in den zurückliegenden Wochen gute Arbeit geleistet. Daher möchten wir uns auch ganz besonders bei unseren Eltern bedanken.

Auch bei uns kam die große Ernüchterung, dass man nicht mal eben liegengebliebene Aufgaben abarbeiten kann. Es kostet eben enorm viel Zeit, individuell an jeden einzelnen zurückzumelden, wie gut er oder sie seine oder ihre Aufgaben erledigt hat. Aber dies ist gerade jetzt enorm wichtig – für Schülerinnen und Schüler sowie für unsere Lehrerinnen und Lehrer.

Wir wollen weiterhin den Lernfortschritt unserer Schülerinnen und Schüler verfolgen und ihnen ermutigende Rückmeldung geben. Dafür wollen wir zukünftig nicht nur verstärkt digitale Kommunikationsmittel und unser eigenes Hausaufgaben-Portal nutzen, sondern auch andere, neue Wege gehen.

Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Petershagen

Trotz der Corona-Krise und eingeschränkter Möglichkeiten bleibt die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder, ihre beruflichen Verpflichtungen, hilfsbedürftige Verwandte und die Verantwortung der Schule, ihren Bildungsauftrag umzusetzen.

Das Zauberwort in der Krise: „Homeschooling“. Da dieses aktuell jedoch nicht wie das klassische Homeschooling funktioniert, sprechen wir daher eher von digitalem Lernen. Digital deshalb, weil der Träger unserer Gesamtschule, die FAWZ gGmbH, innerhalb kürzester Zeit eine Plattform zur Verfügung gestellt hat, auf die tagesaktuell Aufgaben geladen werden, die einem vorher abgestimmtem digitalen Stundenplan folgen. Die Schülerinnen und Schüler laden sich die Aufgaben jeden Morgen (oder am Vorabend) herunter und können zwischen 09:00 und 15:00 Uhr ihre Lehrer digital erreichen, wenn sie mit der Bearbeitung einer Aufgabe nicht weiterkommen. Viele Aufgabenlösungen sind in einem Portfolio zu sammeln, andere werden zur Korrektur an die Lehrerinnen und Lehrer gesandt. Soweit die Theorie.

Wie bei jedem neuen Projekt – insbesondere bei solchen, die von heute auf morgen aus dem Boden gestampft werden müssen – gibt es viele Stolpersteine. Der größte Stolperstein, den aber im Vorfeld kaum jemand bedacht hat, liegt eigentlich auf der Hand: Nicht nur Schülerinnen und Schüler sind im Homeschooling, auch Eltern sind im Homeoffice. Die PC-Technik wird von den Eltern benötigt.

Natürlich haben die meisten Jugendlichen ein Handy, aber fünf Stunden am Tag Aufgaben von einem Mini-Bildschirm abzulesen, ist kaum zumutbar. Hinzu kommt, dass in vielen Familien z.B. kein Scanner vorhanden ist, weil diese im normalen Leben nicht benötigt wird.

Ein weiterer Stolperstein sind Erwartungshaltungen. Lehrerinnen und Lehrer müssen abschätzen, wie viele Aufgaben für den vorgegebenen Zeitraum durch Schülerinnen und Schüler allein zu bewältigen sind. Das ist nicht eben einfach, weil die Jugendlichen auch im Klassenraum in ihren eigenen Tempi arbeiten und das natürlich zuhause nicht anders ist.
Die Entscheidung lautet dann, einen etwas größeren Aufgabenpool zur Verfügung zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der vorgegebenen Zeit soweit es ihnen möglich ist, und teilen am Ende einer Einheit der Lehrkraft mit, wie weit sie kommen konnten. Für Jugendliche und Eltern ist das wiederum nicht so einfach, denn alle möchten mitteilen können, die Aufgaben vollständig geschafft zu haben. Also kommt es zu „Überstunden“, die weder Schülerinnen und Schüler, noch Eltern, noch Lehrkräfte als wirklich angebracht empfinden …

Am Ende des Tages ist das Schlüsselwort „Kommunikation“. Jugendliche und Lehrkräfte, aber auch Eltern und Lehrkräfte müssen miteinander sprechen. Das ist in einer Zeit, in der jede Minute für die Organisation des täglichen Lebens gebraucht wird, mit Sicherheit nicht einfach, aber allein der kommunikative Austausch und die Wertschätzung aller Beteiligter kann dazu führen, dass auch „Schule im Jugendzimmer“ eine positive Wirkung hat.

Wir als Gesamtschule Petershagen können nach zweieinhalb Wochen digitalem Lernen oder „Schule im Jugendzimmer“ resümieren, dass unsere Schülerinnen und Schüler großartig gearbeitet haben. Es war für alle das erste Mal, dass sie, ohne dass ein Lehrer oder eine Lehrerin bildlich hinter ihnen stand, Aufgaben bearbeiten und Termine einhalten mussten. Viele unserer Schülerinnen und Schüler, so war unser Eindruck, haben sich sogar (noch) mehr ins Zeug gelegt als in der Schule.

Wir haben auch gesehen, dass die Eltern die neue Erfahrung des digitalen Lernens mit uns Lehrkräften getragen und dem neu entstandenen Lehrinstrument zu einer Form verholfen haben. Sie haben neben der Arbeit an kritischen Stellen in unserer Gesellschaft, dem Homeoffice, den täglichen Pflichten und Sorgen ihre Kinder in der „Schule im Jugendzimmer“ unterstützt. Dafür sagen wir als Kollegium der Gesamtschule Petershagen ganz herzlich: „Vielen Dank!“

Wir haben uns in kürzester Zeit mit den neuen Gegebenheiten arrangiert und über den Heimstundenplan eine gewisse Schulstruktur für unsere Schülerinnen und Schüler aufrechterhalten. Dass das auch in den Elternhäusern und damit bei unseren Schülerinnen und Schülern angekommen ist, zeigt stellvertretend eines von vielen Feedbacks, die wir erhalten haben:
„[Wir sind] begeistert in welcher kurzer Zeit hier technisch umgestellt, ein Topkonzept für die Heimschule erarbeitet und umgesetzt wurde. Das geht nur mit einem super Kollegium samt Schulleitung und der vorbereiteten Technik. [Wir können] spüren,  wie viel Herzblut hier für unsere Kinder geflossen ist, um so ein Projekt von jetzt auf gleich zu realisieren. […]“

Berufliche Schule Paula Fürst aus Fürstenwalde

Wir haben die digitale Kommunikation in einem unglaublichen Tempo vorangetrieben. Plattformen, wie die Schul.cloud oder die Lehrerkonferenz über Skype, sind zum Kommunikationsmittel des Alltags geworden.

Die schuleigene Plattform für Schüleraufgaben, das Hausaufgaben-Portal, funktioniert. Unsere Schülerinnen und Schüler wurden gut eingewiesen.

Nur fällt es manchen schwer, die Aufgabenstellungen sofort zu erfassen.

Unsere Lehrerinnen und Lehrer merken jetzt, dass eine andere methodisch-didaktische Aufbereitung der Inhalte notwendig ist, um alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Auch das ist eine wertvolle Erkenntnis, die im normalen Unterricht nicht  bzw. nicht so stark aufgefallen wäre, weil die Gruppe den Einzelnen mitzieht.

Vor allen Dingen aber werden wir alle sicherer im Umgang mit der medialen Technik. Damit steht der Digitalisierung nichts mehr im Weg. Wir sind jetzt bestens geschult.

In diesem Sinne lernen jetzt nicht nur unsere Schülerinnen und Schülern, sondern auch wir dazu. Die Herausforderung dieser schwierigen Zeit hat also auch etwas Gutes für uns alle: Wir lernen voneinander füreinander.

Allerdings wünschen und hoffen wir für alle, dass diese Zeit glimpflich vorüberzieht und uns bald zum normalen Alltag wechseln lässt.

Resümee des Trägers zum Homeschooling

Wir haben bewusst an einer zentralen Lösung für all unsere Schulen gearbeitet. Wichtig war uns, erst einmal eine Basis zu schaffen, mit der alle Schulen gleichermaßen gut arbeiten können. Darauf können wir aufbauen.
Wir wurden von 0 auf 100 in die Situation hineinkatapultiert, wie alle anderen auch. Aber vielleicht war das der Stoß in die richtige Richtung. Die aktuelle Situation hat uns gezeigt, dass Homeschooling ein wichtiger Baustein ist, der nicht nur in diesen Zeiten, sondern auch zukünftig Bestandteil des Lernens in unseren Schulen sein wird.

Die Schulen der FAWZ gGmbH

Bildung bleibt gesichert

Schulen der FAWZ gGmbH setzen auf Homeschooling
während der Corona-Zeit

Nicht nur in unserer Region, in ganz Deutschland und weltweit befinden sich die Menschen im Ausnahmezustand. Das Leben, wie wir es kennen, ist größtenteils zum Erliegen gekommen. Die Corona-Epidemie hat Auswirkungen auf unser bestehendes System: auf das Gesundheitswesen, die Wirtschaft, das soziale Leben und natürlich auch auf die Bildung.

Damit unsere Kinder jetzt nicht den Anschluss verlieren haben wir an unseren Schulen – an den Standorten Fürstenwalde, Hangelsberg, Briesen, Woltersdorf, Petershagen und Königs Wusterhausen – schnelle Maßnahmen ergriffen, um das trägereigene Bildungssystem aufrechtzuerhalten.

Nur 3 Tage Zeit zur Problemlösung

Als am Freitag, dem 13. März, die Entscheidung fiel, dass in ganz Brandenburg die Schulen ab dem darauffolgenden Mittwoch geschlossen sein würden, blieb uns nicht viel Zeit. Sofort haben wir ein Team aus Administratoren, Referenten und Vertretern der Geschäftsführung zusammengestellt. Es musste eine Lösung her, die gleichermaßen für alle Schultypen – von der Grundschule über Oberschule und Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe bis hin zur Berufsschule – funktionieren sollte. Auch eine Notfallbetreuung musste berücksichtigt werden.

Wie organisiert man Schule ohne Schule?

Wir haben Synergien gebündelt und intensiv nach Antworten auf die Frage gesucht, wie Schule ohne Schule stattfinden kann. Dank der guten digitalen Vorbildung unserer Schulen war die Lösung schnell gefunden: mit dem digitalen Homeschooling.

Wir sprechen hier von keinem Notfallplan, der in irgendeiner Schulblade fertig auf seinen Einsatz wartete. Für uns und unsere Schulen war es ebenso absolutes Neuland, das mit gewissen Risiken verbunden war. Aus der Not heraus geboren, um den Schulbetrieb in neuer Form aufrechtzuerhalten.

Mithilfe dieses Notfallplans konnte mit Tag 1 der Schulschließungen der komplette Unterricht an unseren Schulen der FAWZ gGmbH digital erfolgen.

Homeschooling mithilfe des Hausaufgaben-Portals

Unser Neugeborenes trägt den Namen Hausaufgaben-Portal und ist auf dieser Website installiert. Das Portal ist eine digitale Plattform, auf der sich alle Arbeitsmaterialien, Aufträge sowie wichtige Informationen und Hinweise für unsere Schülerinnen und Schüler befinden. Alle Schülerinnen und Schüler der FAWZ-Schulen haben Zugriff darauf, Unbefugte nicht. Das Portal ist passwortgeschützt.
Ein schöner Nebeneffekt trotz der Krisensituation: Sowohl unsere Lehrkräfte wie auch unsere Lernenden können sich auch bei den Schwesterschulen umsehen und werden hier Ideen und ergänzende Materialien finden. So profitieren die Schulen voneinander und greifen auf einen riesigen Pool an Materialien zurück.

Zusätzlich zu den, durch die Lehrkräfte bereitgestellten, Materialien hat unser Schulträger den Lehrkräften sowie allen Schülerinnen und Schülern einen kostenfreien Zugang zu einer weiteren digitalen Medienplattform ermöglicht. Hier warten fundierte Lehrfilme mit Begleitmaterialien zu allen Fächern und vielen Themen, die das Lernen zusätzlich unterstützen.

Wenn das Kinderzimmer zum Unterrichtsort wird

Unsere Schülerinnen und Schüler werden seit dem 18. März kontinuierlich mit Aufgaben und Informationen von ihren Lehrerinnen und Lehrern versorgt. Auch für die Lernenden ist diese Situation neu und eine Herausforderung. Grundsätzlich arbeiten sie zwar ihren Aufgabenplan ab, jetzt steht jedoch keiner hinter ihnen, der direkt eingreifen kann. Unsere Schülerinnen und Schüler sind dadurch ein Stück weit mehr auf sich allein gestellt. Dafür entscheiden sie aber auch individuell, womit sie beginnen möchten und müssen keinem starren Stundenplan folgen. Sie teilen sich ihre Zeit frei ein, müssen sich aber selbst organisieren und aktiv werden. Das Homeschooling vermittelt ihnen dadurch auch, was es heißt im „Homeoffice“ zu arbeiten. Eine weitere wichtige Erfahrung im Leben.

Wo Freiheiten sind ist eben auch mehr Disziplin gefragt. Hier muss man vollstes Vertrauen in die Schülerinnen und Schüler setzen. Und das haben wir!

Zum Bearbeiten ihrer Aufgaben sind die Kinder und Jugendlichen dabei keineswegs komplett auf sich allein gestellt. Unsere Lehrkräfte und weiteres Fachpersonal unserer Schulen sind jederzeit erreichbar. Jede FAWZ-Schule verfügt über eine eigene Website auf der das gesamte pädagogische Personal mit seinen dienstlichen E-Mail-Adressen zu finden ist. So ist es jederzeit möglich, Fragen zu stellen und schnell Antworten zu erhalten. Einige Anliegen lassen sich sicherlich auch telefonisch klären. Außerdem sind unsere Schulen auch während der eigentlich regulären Schulzeit täglich mit einzelnen Lehrkräften besetzt. Es ist also immer jemand da, der helfen kann.

Entlastung auch für Eltern

Viele Eltern befinden sich in diesen Tagen im Homeoffice. Diese Situation erlaubt, die jüngeren Schulkinder zu betreuen. Die Organisation des Homeschoolings in Kombination mit der Erreichbarkeit der Lehrkräfte gibt den Kindern und Jugendlichen eine selbstständige Aufgabe. Das schafft auch den Eltern mehr Raum für ihre eigenen dienstlichen Arbeiten. Denn nun sind es nicht nur die Eltern, die zu Hause arbeiten, sondern auch die eignen Kinder.

Ab nächsten Montag sind dann endlich Osterferien und das Homeschooling kann vorerst eingestellt werden. Denn eines bleibt auch in der Krisenzeit konstant: Ferien sind Ferien!

Ein Blick in die Zukunft …

Noch können wir nicht sagen, ob die Krise nach den Osterferien anhält und unser Leben weiterhin massiv einschränkt. Zumindest aber die Eltern unserer Schulen können wir beruhigen. Sie brauchen sich keine Sorgen um verpassten Unterrichtsstoff zu machen. Die Bildung Ihrer Kinder bleibt gesichert.

Das Team der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum gGmbH

Hausaufgaben-Portal

Liebe Schülerinnen und Schüler der FAWZ-Schulen,
liebe Lehrerinnen und Lehrer der FAWZ-Schulen,

wir haben für Euch und Sie ein Hausaufgaben-Portal eingeführt, dass uns durch die Zeit der bundesweiten Schulschließungen helfen soll.

„Homeoffice“ für Schülerinnen und Schüler der FAWZ gGmbH

Hierin findet Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, Arbeitsmaterialien, Aufgaben sowie Informationen und Hinweise von Euren Lehrerinnen und Lehrern.

FAWZ_Button_Hausaufgaben-PortalBei Hinweisen und Problemen wendet Euch bzw. wenden Sie sich bitte an unseren Referenten für digitale Entwicklung, Herrn Wohowsky (f.wohowsky@fw.fawz.de).

Die aktuelle Situation stellt uns vor eine Herausforderung. Aber wir sehen sie als Chance, um wichtige Erfahrungen zu machen. Was in diesen Tagen passiert ist ein gutes Beispiel dafür, wie essentiell die Digitalisierung in Schulen ist und das sie weiter vorangebracht werden muss.

Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Lehrkräften sowie bei unseren Administratoren, die geholfen haben, dieses Portal so schnell auf die Beine zu stellen.

Wir freuen uns, mit dem Hausaufgaben-Portal eine Lösung gefunden zu haben.

Das Team der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum gGmbH

Montessori-Diplom-Lehrgang am 28. August 2020

Liebe Erzieherinnen und Erzieher, liebe Freunde der Montessori-Pädagogik,

in Kooperation mit MONTESSORI heute bieten wir Ihnen einen offenen Montessori-Diplom-Lehrgang an. Dieser Lehrgang ermöglicht allen, die sich für Montessori-Pädagogik interessieren, das Montessori-Diplom zu erwerben.

1. Montessori-Diplom-Lehrgang

Dies ist der erste Montessori-Diplom-Lehrgang an unserer Beruflichen Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH in Fürstenwalde. Der Lehrgang findet statt

am 28. August 2020
um 16:00 Uhr.

Dieser Montessori-Diplom-Lehrgang findet dann jeweils einmal im Monat Freitag sowie Samstag statt. Der Lehrgang endet am 27. November 2021.

Freitag: 16:00 – 19:15 Uhr
Samstag: 9:00 – 16:00 Uhr

Den genauen Terminplan des Lehrgangs finden Sie hier.

Wer kann an diesem Lehrgang teilnehmen?

Der Montessori-Lehrgang für alle Interessierten offen! Sie müssen dafür keine Ausbildung als Erzieher bzw. Erzieherin abgeschlossen haben. Sie sollten nur Interesse an Montessori mitbringen.

Was bringt mir diese Montessori-Weiterbildung?

Der Montessori-Diplom-Lehrgang befähigt dazu, in Kindergarten oder Grundschulen nach den Prinzipien der Montessori-Pädagogik zu arbeiten.

Inhalt des Montessori-Diplom-Lehrgangs

In den nächsten 18 Monaten erwarten Sie:

  • 18 Wochenenden Montessori-Pädagogik
  • Einführung in alle klassischen Montessori-Materialien für Kinderhaus und Grundschule mit vielen Praxis- und Übungseinheiten
  • Viele Zusatzideen und -anregungen selbst Material auf den Montessori-Grundlagen zu erstellen
  • Theorieeinheiten zu wichtigen Grundlagen für die Arbeit nach Maria Montessori
  • Ein positives Lernumfeld

Der Montessori-Diplom-Lehrgang ermöglicht Ihnen:

  • Überdenken der eigenen Arbeitsweise
  • Neue Blicke auf das Arbeiten mit Kindern
  • Eine Möglichkeit Inklusion wirklich möglich zu machen und zu leben

Montessori-Pädagogik macht keinen Unterschied beim Arbeiten mit dem Material oder den zu erlernenden Inhalten. Lediglich das Kind entschiedet wie schnell und in welcher ihm möglichen Perfektion und Präzession es die Inhalte lernt.

Hier finden Sie alle Informationen rund um den Montessori-Diplom-Lehrgang auch nochmal zum Download.

Abschluss: Montessori-Diplom

Nach erfolgreichem Bestehen des Montessori-Diplom-Lehrgangs erhalten Sie das Montessori-Diplom mit heilpädagogischem Schwerpunkt der Heilpädagogischen Vereinigung e. V. (HPV). Das Diplom ist bundesweit standardisiert und anerkannt.

Förderung

Eine Förderung der Montessori-Weiterbildung ist über die Investitionsbank des Landes Brandenburg möglich. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.ilb.de.

Anmeldung

Sie können sich über MONTESSORI heute telefonisch unter der 09571 1659588 oder über die E-Mail montessori_heute@web.de anmelden.

Gern können Sie sich auch direkt über unsere Berufliche Schule Paula Fürst anmelden. Bitte melden Sie sich unter der Telefon-Nr. 03361 735829 oder unter info@ausbildung-fuerstenwalde.de an.

Wir freuen uns auf unseren 1. Montessori-Diplom-Lehrgang und auf eine interessante Reise mit Ihnen durch die Montessori-Pädagogik.

Das Team der Beruflichen Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH

Weitere Informationen zu unserer Schule finden Sie unter www.ausbildung-fuerstenwalde.de.

Weitere Informationen finden Sie auch auf www.montessori-heute.de.

Gesundheit geht vor!

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

aufgrund der aktuellen Medienunruhe widmen auch wir uns dem Thema Coronavirus.

Sie erhalten dazu heute bzw. in den nächsten Tagen eine Rundinformation von uns, in der wir uns zur aktuellen Sachlage äußern.

Wir möchten Sie noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig es jetzt mehr denn je ist, einfache Verhaltensregeln zu befolgen – zum Schutz Ihrer Kinder und Ihrer eigenen Gesundheit. Dazu sollten Sie und Ihre Kinder in erster Linie folgendes tun:

  • regelmäßig und gründlich Hände waschen
  • Händeschütteln vermeiden
  • Desinfektionsmittel verwenden
  • nicht in die Hände niesen (lieber in die Armbeuge)

Bitte halten Sie diese Regeln ein, um eine Ansteckung weitestgehend zu vermeiden und um sich sowie Ihre Familie zu schützen.

Bisher gibt es keine Verdachtsfälle an unseren Kitas und Schulen.

Sollten wir neue Erkenntnisse haben, die den Kita- und Schulbetrieb in irgendeiner Weise beeinträchtigen werden wir Sie natürlich informieren.

Mitwirkung zur Bekämpfung der Masern

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei allen, die uns bei der gesetzlichen Auflage zum Nachweis der Masernimpfung unterstützt und diesen erbracht haben. Alle anderen bitten wir, den Nachweis für die erfolgte Masernimpfung noch vorzulegen.

Bitte nehmen Sie auch hierzu die weiteren Informationen aus dem Elternbrief wahr.

Vielen Dank!

Im Namen der Geschäftsführung der FAWZ gGmbH