Anpacken für den Wald von morgen – Projekttage im Zeichen des Naturschutzes

Vom 20. bis 23. Oktober 2026 tauschten die Auszubildenden der Fachpraktiker für Holzverarbeitung (Ausbildungsgruppen FHv 024 und FHv 025) ihre gewohnte Lernumgebung gegen den Wald bei Hohenwalde. Bei ihren viertägigen Projekttagen stand der ökologische Naturschutz im Mittelpunkt – und vor allem die praktische Arbeit für einen gesunden und zukunftsfähigen Wald.

Mit viel Einsatz und Teamarbeit packten die Auszubildenden bei verschiedenen Naturschutzmaßnahmen tatkräftig mit an. Dazu gehörten der Rückbau einer beschädigten jagdlichen Einrichtung (Hochsitz), das Fällen kranker Bäume sowie das Entasten und Zerlegen von Baumstämmen. Auch der Abtransport von Astschnitt und der Aufbau einer Benjeshecke standen auf dem Programm.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der natürlichen Waldverjüngung: Die Auszubildenden brachten sogenannte Häherkästen im Wald an. Diese werden mit Eicheln und Bucheckern befüllt und dienen dem Eichelhäher als Vorratsquelle für den Winter. Der Vogel sammelt die Früchte und versteckt sie einzeln im Waldboden. Dabei legt er bis zu 3.000 Vorratsverstecke pro Saison an. Nicht alle Samen findet er wieder – und genau daraus können neue Bäume wachsen. So wird der Eichelhäher ganz nebenbei zu einem wichtigen Helfer bei der natürlichen Verjüngung des Waldes.

Die Projekttage verbanden fachpraktisches Arbeiten mit ökologischem Lernen. Die Auszubildenden konnten ihre handwerklichen Fähigkeiten unter realen Bedingungen einsetzen, Verantwortung übernehmen und unmittelbar erleben, wie wichtig nachhaltiges Handeln für unsere Umwelt ist.

Vier Tage voller praktischer Erfahrungen – und ein wertvoller Beitrag für den Wald von morgen!

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