Berufsbezogene Förderung Deutsch

ESF-BAMF-Programm – Deutsch als Zweitsprache

Für die Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist die angemessene Beherrschung der deutschen Sprache dabei von grundlegender Bedeutung.

FAW_Berufsbezogene Förderung Deutsch_ESF-BAMF-Programm

FAW_Berufsbezogene Förderung Deutsch_ESF-BAMF-Programm

Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) umzusetzende Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund nimmt sich dieser Problematik in besonderer Weise an. Es verknüpft klassischen Sprachunterricht mit Elementen der beruflichen Bildung.

Zielsetzung dabei ist, die Chancen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen.

Die Kurse werden aus Mitteln des ESF finanziert. Die notwendige nationale Kofinanzierung kann neben Teilnehmereinkommen nach SGB II (Arbeitslosengeld II; für Pflichtversicherte zuzüglich Sozialversicherungsbeiträge), SGB III (Arbeitslosengeld zuzüglich Sozialversicherungsbeiträge)und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (analog SGB II) insbesondere auch Eigenmittel des Projektträgers sowie sonstige Mittel gesichert werden.

Deutschlandweit gibt es 124 Fördergebiete für das ESF-BAMF-Programm. In einem Fördergebiet ist jeweils ein Träger mit seinen entsprechenden Kooperationspartnern berechtigt, die ESF-BAMF-Kurse durchzuführen.

Seit dem 14. Mai 2009 hat die FAW gGmbH die Berechtigung zur Durchführung der berufsbezogenen Sprachförderung und fungiert als Hauptträger des Fördergebiets 1400.

Zu unserer Trägerkooperation gehören:

 Anbieter
Webseiten
  QCW in Eisenhüttenstadt Webseite des QCW
  SBSW e.V. in Strausberg Webseite der SBSW e. V. Strausberg
  DAA in Eberswalde Webseite der DAA Eberswalde
  DAA in Frankfurt /Oder Webseite der DAA Frankfurt/Oder

Teilnahmeberechtigte

Wer an vom ESF geförderten Programmen teilnimmt, kann sich sprachlich und fachlich weiterqualifizieren und so seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Die Teilnahme ist an einige Bedingungen geknüpft.

Potenzielle Teilnehmer/-innen

  • haben noch zu geringe Sprachkenntnisse und sind zu wenig qualifiziert, um einen Arbeitsplatz zu finden.
  • müssen einen Migrationshintergrund haben. Staatsangehörigkeit und der Zeitpunkt der Zuwanderung sind egal – auch Spätaussiedler, in Deutschland geborene Personen,
  • ausländische Familien und sogenannte Passdeutsche gehören dazu.
  • müssen arbeitsuchend gemeldet sein und beziehen in der Regel Leistungen nach SGB II (Hartz IV) oder SGB III (Arbeitslosengeld).
  • haben bereits einen Integrationskurs absolviert bzw. haben bereits ausreichende Deutschkenntnisse.
  • haben die Schulpflicht erfüllt.

Auch Teilnehmer der Bundesprogramme „ESF-Integrationsrichtlinie Bund“ oder „ESF-Bundesprogramm für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge II“ können an ESF-BAMF-Kursen teilnehmen.

Potenzielle Teilnehmer/-innen, in einem Beschäftigungsverhältnis

  • haben noch keine ausreichenden Sprachkenntnisse, um den (zukünftigen) Arbeitsalltag zu meistern
  • müssen einen Migrationshintergrund haben. Die Staatsangehörigkeit und der Zeitpunkt der Zuwanderung spielen keine Rolle: Auch Spätaussiedler/innen, in Deutschland geborene Personen, ausländische Familien und so genannte Passdeutsche gehören dazu.
  • zahlen einen Kostenbeitrag von 3,20 Euro pro Unterrichtseinheit. Die Zahlung des Kostenbeitrags kann auch durch den Arbeitgeber erfolgen.
  • haben die Schulpflicht erfüllt.

Für alle Teilnehmer wird mindestens das Sprachniveau A1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen vorausgesetzt.

Nächster Kurs

Der nächste Kurs findet vom 24. April 2017 bis 15. November 2017 statt.

Flyer Berufsbezogene Sprachförderung ESF-BAMF-Programm

Zum Öff­nen des Flyers Berufsbezogene Sprachförderung ESF-BAMF-Programm kli­cken Sie bitte das PDF-Symbol an.

FAW_Flyer-Berufsbezogene-Sprachfoerderung_ESF-BAMF


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Weitere Informationen zum ESF-BAMF-Programm finden Sie hier.

Kontakt

Ansprechpartnerin: Frau Ines Schulze
Tel: 03361 358406
Fax: 03361 358402
E-Mail: ines.schulze[at]fawz.de

Förderung

Das Projekt „Berufsbezogene Sprachförderung Deutsch“ wird im Rahmen des Programms „Berufsbezogene Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund (ESF-BAMF-Programm)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Kurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge organisiert.