Berufsorientierungsprogramm

FAW Berufsorientierungsprogramm

FAW Berufsorientierungsprogramm

Das Programm zur „Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ – kurz Berufsorientierungsprogramm (BOP) – wurde im Jahr 2008 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung  (BMBF) ins Leben gerufen.

Bundesweit soll Schülern und Schülerinnen eine praxisnahe Berufsorientierung ermöglicht werden, wobei sie eine realistische Vorstellung von eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln können.

FAW Werkstatttage Holzwerkstatt

FAW Werkstatttage Holzwerkstatt

Ziel des Programms ist, durch Potentialanalysen in der 7. Klasse und Werkstatttagen in der 8. Klasse, die Zahl der Schul- und Ausbildungsabbrüche deutlich zu reduzieren.
Jugendliche werden frühzeitig und systematisch auf die Berufswahl vorbereitet und somit wird der Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtert.

Das Berufsorientierungsprogramm ist als eine Orientierungshilfe entsprechend dem Leitbild der Bundesregierung „Prävention statt Reparatur“ zu verstehen.

Die Umsetzung der Berufsorientierung

Die Berufsorientierung besteht aus 2 Teilen und beginnt ab der 7. Klasse.

 Jahrgang
Art der Berufsorientierung
Dauer
  7. Klasse Potentialanalyse 2 Tage
  8. Klasse Werkstatttage 10 Tage

Sie findet in den Werkstätten und Räumlichkeiten der FAW gGmbH im Gewerbegebiet in Fürstenwalde statt.

Potentialanalyse

In einem vorgeschalteten Elternabend werden alle Informationen zum Berufsorientierungsprogramm den Eltern, Angehörigen und Betreuern durch eine Präsentation vorgestellt.

Durch Situationsaufgaben und Rollenspiele wie

FAW Potentialanalyse Service

FAW Potentialanalyse Service

  • einen Gast bedienen (Service),
  • Ware verkaufen,
  • das Kassenbuch führen,
  • einen Mordfall klären,
  • ein Regal aufbauen,
  • Farbe mischen,
  • Zeichnung bemaßen,
  • Berufscollagen erstellen und
  • einen stabilen Papierturm herstellen

werden sich die Schüler und Schülerinnen in der Potentialanalyse ihrer eigenen Fähigkeiten, Interessen und Neigungen bewusst.

Während der Aufgaben werden die Schüler und Schülerinnen durch geschulte Ausbilder und Sozialpädagogen beobachtet. Die Auswertung der erreichten Ergebnisse erfolgt zum einen durch Selbstreflektion und zum anderen durch ein Einzelgespräch mit einem Beobachter.

Transparent für Eltern und Schule wird ein ansprechendes Zertifikat, mit Empfehlungen für ein Praktikum, über die erreichten Ergebnisse ausgehändigt. Dieses ergänzt den Berufswahlpass.

Diese Empfehlungen sind gleichzeitig die Grundlage für die Werkstatttage in der 8. Klasse.

Werkstatttage

Die Werkstatttage finden an 10 Tagen sehr praxisnah in den folgenden Gewerken statt:

FAW Werkstatttage Elektrowerkstatt

FAW Werkstatttage Elektrowerkstatt

  • Elektro
  • Farbe
  • Gaststätte
  • Gestaltung
  • Gesundheit/Erziehung/Soziales
  • Hauswirtschaft,
  • Holz
  • IT/Medien
  • Metall
  • Sanitär/Heizung/Klima
  • Textil/Leder/Bekleidung sowie
  • Wirtschaft und Verwaltung
FAW Werkstatttage Metallwerkstatt

FAW Werkstatttage Metallwerkstatt

In dieser Zeit bekommen die Schüler und Schülerinnen erste Einblicke in das reale Ausbildungs- und Berufsleben, testen durch praktische Arbeiten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten aus und erkennen die Wichtigkeit des schulischen Lernens. Auch hier werden sie von erfahrenem Personal angeleitet und bekommen das Feedback in Form eines Auswertungsgesprächs und einem Bewertungsbogen.

Sie reflektieren ihre gezeigten Leistungen in jedem Gewerk schriftlich. Ebenso wird nach den Werkstatttagen ein ansprechendes Zertifikat für den Berufswahlpass und für kommende Bewerbungsunterlagen übergeben.

Kontakt

Ansprechpartnerin: Frau Sabine Hoffmann
Telefon: 03361 358404
Telefax: 03361 358402
E-Mail: sabine.hoffmann[at]fawz.de

Förderung

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